Konferenz Berufsbildung: Stärkung und Weiterentwicklung der Berufs- und Fachmaturität

04.11.2014 - Medienmitteilung

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An der heutigen Konferenz Berufsbildung diskutierten Regierungspräsidentin Regine Aeppli und Regierungsrat Ernst Stocker gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft das Thema «Stärkung und Weiterentwicklung der Berufs- und Fachmaturität». Verabschiedet wurde ein Massnahmenpapier mit vier Handlungsfeldern.

Zum sechsten Mal fand dieses Jahr die Konferenz Berufsbildung statt. Erneut nahmen nebst Regierungspräsidentin Regine Aeppli und Regierungsrat Ernst Stocker auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft teil. Vor dem Hintergrund der 2013 vom Bundesrat verabschiedeten Fachkräfteinitiative diskutierten die Teilnehmenden Massnahmen zur Förderung der Berufs- und Fachmaturität. Beide Abschlüsse ermöglichen einen prüfungsfreien Zutritt zu einer Fachhochschule: Diese sind ein wichtiges Erfolgsrezept für die Ausbildung und Sicherstellung von gut qualifizierten Fachleuten. Die Konferenz-Teilnehmenden verabschiedeten dazu vier Handlungsschwerpunkte.

  1. Stärkung der Berufsmaturität 
    Die Berufsmaturität mit ihren Berufs- und Karriereaussichten soll mit einer längerfristig angelegten Image-Kampagne besser bekannt gemacht werden: bei den Jugendlichen, deren Eltern, den Berufsberatenden, Lehrpersonen der Sekundarstufe 1 sowie den Lehrbetrieben und Verbänden. Um die Berufsmaturität gezielter auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abzustimmen, sind zudem Ausbildungsmodelle wie Block-Unterricht zu prüfen.
  2. Förderung der Fachmaturität
    Die Berufsbildungskonferenz Zürich will auch besser auf die vielfältigen Möglichkeiten der Fachmaturität «Gesundheit und Naturwissenschaften» sowie «Pädagogik» aufmerksam machen. Weiterhin unterstützt der Kanton Zürich die nationalen Bemühungen, die Ergänzungsprüfung «Passerelle» zu den universitären Hochschulen auch für die Absolvent/innen der Fachmittelschule zu öffnen.
  3. Koordination der Aufnahmeprüfungen 
    Die Termine der Aufnahmeprüfungen der berufsbildenden Mittelschulen sind mit dem Prozess der Entscheidungsfindung für die Ausbildungen auf Sekundarstufe II (z.B. Berufswahlprozess) zu koordinieren.
  4. Stärkung des Dialogs
    Der Dialog zwischen Berufsmaturität-, Fachmittelschule und den Fachhochschulen wird vertieft, der Übergang zwischen den Bildungsstufen verbessert. Die Zürcher Fachhochschulen engagieren sich zudem verstärkt für die Weiterentwicklung der Berufsmaturität und der Fachmittelschule.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Bildungsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion)

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