Abgeschlossene Projekte

Erhöhung der Erfolgschancen für einen Abschluss auf Sekundarstufe II

Ziel des Kantons Zürich ist es, die Abschlussquote auf Sekundarstufe ll deutlich zu erhöhen. Dieses Ziel soll einerseits durch die Unterstützung der Lerndenden während der beruflichen Grundbildung erreicht werden, andererseits sollen aber auch Repetentinnen und Repetenten des abschliessenden Qualifikationsverfahrens begleitet und Erwachsenen der Zugang zur Nachholbildung erleichtert werden.  

Im Projekt "Erhöhung der Erfolgschancen für einen Abschluss auf Sekundarstufe ll", das vom SBFI finanziell unterstützt wurde, wurden zwischen Dezember 2013 und März 2015
die entsprechenden Grundlagen erarbeitet.

Im Rahmen des Projektes wurden die bestehenden Unterstützungsangebote überprüft, eine verlässliche statistische Ausgangslage geschaffen sowie Optimierungsmöglichkeiten identifiziert. Während sich bei der Prävention und Bewältigung von Lehrvertragsauflösungen die Coachingstelle MBA,
die Fachcoaches und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen bewährt haben, sind bei der Erhöhung der Erfolgsquoten am Qualifikations- verfahren auf die Branche abgestimmte, spezifische Massnahmen nötig. In diesem Bereich werden im Verlauf der nächsten Jahre mit betroffenen Branchen Massnahmenpakete erarbeitet.

Gemeinsam mit den Berufsfachschulen im Kanton Zürich wurde das Rahmenkonzept "Begleitung - Förderung - Beratung" entwickelt. Dieses Konzept legt den Rahmen und die Zielsetzungen für die Unterstützungsmassnahmen an den Berufsfachschulen fest. Zielsetzung ist auch hier, die bestehenden Angebote zu optimieren und, falls nötig, auszubauen sowie die schulübergreifende Zusammenarbeit zu fördern.

Erfolgsquote Qualifikationsverfahren

Einige Berufe weisen regelmässig tiefe Erfolgsquoten in den
Qualifikationsverfahren auf. Mit dem Projekt "QV-Erfolg verbessern" wurden Mittel und Wege gesucht, um die Erfolgsquoten zu steigern ohne die Anforderungen anzutasten.  

Ausgangspunkt war jeweils eine berufs-beziehungsweise branchenspezifische Analyse über die letzten Jahre, welche Aufschluss gab über die Gründe des
Scheiterns und Folgerungen für die Handlungsfelder zulässt. Zusammen mit den massgeblich beteiligten Verbänden, Berufsfachschulen und Prüfungsverantwortlichen wurden Massnahmenpakete geschnürt und umgesetzt.  

Rund 10 Berufe aus den 4 Berufsfeldern Gastroberufe, Automobilberufe, Sanitär/Heizung und Elektroberufe arbeiteten im Projekt mit.