Vorbereitung auf die Berufslehre

Jugendliche, denen am Ende der obligatorischen Schulzeit der Übergang in die Berufsbildung nicht gelungen ist, können Starthilfen in Form von verschiedenen Brückenangeboten in Anspruch nehmen. Die Teilnehmenden vertiefen ihre sprachlichen und mathematischen Grundkenntnisse und lernen sich und ihre Berufschancen besser kennen. Brückenangebote dauern maximal ein Jahr.

Das Berufsvorbereitungsjahr ist ein einjähriges Angebot für Jugendliche, welche am Ende der obligatorischen Schulzeit noch über Bildungslücken verfügen. Das Berufsvorbereitungsjahr unterstützt die Jugendlichen bei der Berufswahl und bei der Lehrstellensuche.


In ein Berufsvorbereitungsjahr wird aufgenommen, wer

  • Die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt
  • Über eine Kostengutsprache der Wohnortsgemeinde verfügt
  • Die Aufnahmebedingungen der Schule erfüllt

Die Berufsvorbereitungsjahre sind unterteilt in schulische, praktische, betriebliche und integrationsorientierte Angebote. 10 Berufswahlschulen bieten diese Angebote an.
 

Die Vorlehre eignet sich für Jugendliche, die sich bereits für einen Beruf entschieden haben, jedoch aus sprachlichen, schulischen oder persönlichen Gründen noch Vorbereitungszeit benötigen, um in der beruflichen Grundbildung erfolgreich zu sein.

Voraussetzung für den Besuch der Berufsfachschule ist ein Ausbildungsplatz in einem Betrieb.

In der Vorlehre arbeiten die Jugendlichen 3,5 Tage im Betrieb und besuchen 1,5 Tage die Berufsfachschule. Für die Arbeit im Betrieb erhalten die Jugendlichen einen Lohn. Die Rahmenbedingungen der Vorlehre werden in einem Vorlehrvetrag geregelt.

Nähere Informationen über die Anmeldung zur Vorlehre erteilen die jeweiligen Berufsfachschulen direkt.

Vorlehren werden von folgenden Berufsfachschulen angeboten:

Die Anzahl der fremdsprachigen Jugendlichen, welche nach Abschluss der Volksschule in die Schweiz einreisen, hat in den letzten Monaten zugenommen. Ihrem Alter nach müssten diese Jugendlichen teilweise in die Berufsbildung oder Berufsvorbereitungsangebote integriert werden. Allerdings setzt der Besuch eines Berufsvorbereitungsjahres wie auch einer Lehre entsprechende Fähigkeiten, insbesondere Sprachkenntnisse, voraus.

Für fremdsprachige spätzugereiste Jugendliche, die noch nicht das Niveau eines Volksschulabschlusses erreicht haben und insbesondere noch nicht ausreichend Deutsch können, ist ein direkter Einstieg in ein Berufsvorbereitungsjahr nicht möglich.

Für spätzugereiste Jugendliche gibt es nachfolgende Angebote:

Die Integrationsvorlehre ist ein Angebot für geflüchtete und vorläufig aufgenommene Personen, welche bereits über Berufserfahrung verfügen.

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